Samstag, 14. August 2010

new e-books on electrocomics!



"Forward Gallery" by Maria Luisa Witte >>>
"Vorwärts Galerie" (deutsche Version) >>>

Emplyoing a "kaleidogrammar" of free floating sentences made from strings of graphic associations, Maria Luisa Witte is drawing a picture narrative whose plot consists of the permanent mutation of forms, colors and contrasts.

"Go! Keep Going!" by Ulli Lust >>>
"Weiter, Los!" (deutsche Version) >>>

The reader of this comic strip becomes a flaneur, overhearing conversations of people in Berlin going about there everyday preoccupations.




Montag, 12. Juli 2010

3D Comic

Intime Dialoge aus der Welt der Gebrauchsgegenstände verrät der Comicstrip "Dramatik der Dinge" von Katharina Greve seit 2005 auf electrocomics.
Kürzlich traf man sie in einer Berliner Kleingartenkolonie im Herzen von Neukölln, wo sie freundlicheweise die Gespräche der Pflanzen ins Hochdeutsche übersetzte.





Montag, 28. Juni 2010

Comicsalon in Erlangen 2010

Zweifellos war es ein gutes Jahr für electrocomics.
Der Donnerstag abend bei der ICOM-Preisverleihung gestaltete sich fast wie eine Familienfeier, ein guter Freund und lieber Kollege nach dem Anderen wurde auf die Bühne gerufen.

Katharina Greve (Dramatik der Dinge) bekommt gerade einen Preis für das Beste Artwork für ihren Comic "Ein Mann geht an die Decke" (die Biblyothek); sie schaut ernst drein, denn so erfreulich es ist, gelobt zu werden, so eigenartig ist es doch, untätig auf der Bühne zu stehen, wenn weihevolle Reden über einen selbst gehalten werden.


Barbara Yelin nimmt den Sonderpreis für eine bemerkenswerte Comicpublikation für das letztjährige Spring-Magazin #6, Thema "Verbrechen" entgegen.


Thomas Gilke (Leroy & Dexter) lauscht der lobenden Erwähnung für seine grandios gestaltete Printausgabe des Comicstrips "Leroy & Dexter", erschienen 2009 bei avant.


Zum Schluß war es an mir, Harald Havas' freundlichen Ausführungen über mein letztes Buch (Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens, avant-verlag) zu folgen. Gewonnen habe ich den Preis für die beste deutsche Comicpublikation 2009.


Später in der Kneipe (von links nach rechts): David B. Marijpol, Katharina Greve verschwindet gerade hinter Thomas Gilkes ausladender Gestik, Kai Pfeiffer


Der Stand des avant-verlags, am Signiertisch: Manuele Fior, rechts hinter ihm: Verleger Johann Ulrich.


Oliver Grajewski (Kunst ist vorbei! wenn Du es willst!) gab sich nicht damit zufrieden, einfach nur Originalzeichnungen an die Wand zu hängen. Seine Ausstellung war ein Beispiel für eine gelungene Comicpräsentation. Dafür gönnen wir ihm eine Fotostrecke!








Den Freitag nachmittag verbrachte ich mit Signierstunden und Interviewterminen. Jeder Gesprächspartner drückte mir die Daumen für die Max & Moritz-Preisverleihung heute abend - hatte ich nicht gerade einen Preis bekommen? - mit dem Zusatz "Den hast du eh in der Tasche".
Ich wurde zunehmend nervöser, bis sich kurz vor der Gala eine milde Trance einstellte.
Ich mag keine Wettkämpfe. Sportliche Wettbewerbe haben ihren Sinn, aber aus künstlerischen Werken "das Beste" auszuwählen erscheint mir ein absurdes, wenn nicht überhebliches Unterfangen. Kai Pfeiffer meint: "Ich mag die Max&Moritz-Gala wegen den ganzen Diskussionen drum herum". Damit trifft er den Kern, künstlerische Wettbewerbe sollen das Gespräch über die Nominierten, Nicht-Nominierten, die Jury und das Prozedere anzuheizen. Daneben ist so ein Wettbewerb reines Entertainment, das viele Verlierer und wenige Gewinner zurückläßt. Ich bin es bisher gewohnt, zu Ersteren zu zählen, deshalb haben mich die schmeichelhaften Gewinnprognosen allerorten eher nervös gemacht. Würde ich mit hängendem Kopf aber tapfer lächelnd aus der Veranstaltung schleichen müssen?
Der neueingeführte Publikumspreis hat mich gerettet. Leider gelang es mir diesmal - im Gegensatz zum Vortag - nicht, meiner Freude auf der Bühne Ausdruck zu verleihen. Dem Pathos einer Galaveranstaltung im ehrwürdigen Stadttheater setzte ich instinktive Nüchternheit entgegen. Die Moderatoren Hella von Sinnen und Dennis Scheck stellten essentielle Fragen: "Bist du überascht?", "Bist du jetzt stolz?", "Das ist aber ein sehr langer Comic, den du da gezeichnet hast." Das Publikum saß seit Stunden in einem überhitzen Saal, ich bemühte mich, die Antworten kurz zu halten, und hinterließ dabei den Eindruck leichter Renitenz. Aber das Publikum hat gelacht, und das ist ja das Wichtigeste bei einer Show. Erst später, endlich glücklich auf dem schwarzen Sofa neben Ralf König, fiel mir ein, was ich vergessen hatte, nämlich das Wichtigste, dem Publikum zu danken!!!

Die Kunsthochschule Berlin-Weissensee kann sich übrigens auch gratulieren, denn dieses Jahr gewannen mit Jens Harder, Nadja Budde und mir gleich drei ehemalige Absolventen einen Max&Moritzpreis. Der Dank dafür gebührt natürlich unserer Zeichenprofessorin Nanne Meyer.




mit den beiden ICOM-Gewinnern vom Vortag, Simon Schwarz ("Drüben" avant-verlag) und Katharina Greve

Thomas Gilke, Leo Leowald, hinten Barbara Yelin, Johan Ulrich

Kai Pfeiffer & David B.


Max & Moritz, die frugale Prämie des M & M-Preises (neben einer hübschen Medaille und einer Urkunde) blieben im Hotelzimmer in Erlangen zurück. Der etwas weniger ehrenvolle ICOM-Preis war mit 500,- dotiert, davon kann ich mir mehrere Brote kaufen.

Freitag, 25. Juni 2010

New e-book on electrocomics.com

The storyteller, by M. Mathias, english version, is ready for download! >>>
Die Märchenerzählerin von M. Mathias kann hier runtergeladen werden >>>

On a market in Morocco, M. Mathias meets a storyteller. Easily the modern European traveller could have mistaken her for a beggar, yet she presents herself with all the confidence of the inheritor of a tradition that began a hundred thousand years ago. Whose story now is told here again in the digital world of the 21st century, but in the form of an unpretentious little black-and-white comic, just some ink on paper, which reflects an encounter that itself could have happened in a fairytale – if the old lady's attitude would have been a bit less pedestrian.



Samstag, 29. Mai 2010

Solo exhibition by Nicoz Balboa in Berlin!














"Animal Wisdom"

a solo exhibition by Nicoz Balboa.
In Nicoz Balboa’s Illustrations there are living girlies with red airs, vintage-style boots and balloon-sleeved dresses and skirts and SM leather masks. This Girlies are mysterious, silent and quite often good friends with anthropomorphic animals, also very silent. Nicoz likes to create a world which doesn’t exist, but in which she would like to live in…. and also many of us. She imagines herself travelling on the back of a magic three-eyed white bear or with a deer of the Enchanted Forest, she sees these Girlies, dressed like a bunch of SadoMaso Alices in Wonderland going to the King’s ball.





Opening
event Friday 4th June at Cell3 artgallery from 19H30 with the performances by

The Sewing Machine
(a sweet body performance)
3Barbarae (improvisation dance)
FeniaKotsopoulouMariellaCelia&Tbguanda (improvisation dance and music)

The exhibition will last untill July the 30th and will take part to the event 48Stunden Neukoelln.

logo
Allerstr 38 Berlin
U8 Leinestr
www.cell63.com
wed-fri 14h00-19h00 + 2nd & 4th sat of the month

http://nicozbalboa.com/